Prozessma­nagement

Welt und Wirtschaft im Wandel der Digitalisierung

In den vergangenen Jahren hat die digitale Durchdringung das Verhältnis von Arbeit, Technik und Gesellschaft grundlegend und nachhaltig verändert. Die Digitalisierung ist omnipräsent: Infrastrukturen von Unternehmen sind dem digitalen Wandel ausgesetzt, der wiederum einen erheblichen Einfluss auf Arbeitsabläufe hat. Dies erfordert Umdenken, Flexibilität und zukunftsorientierte Lösungen. Damit sich neue digitale Geschäftsmodelle und -strategien erfolgreich umsetzen lassen, sind flexible, transparente, automatisierte und kontrollierbare Prozesse notwendig.

Der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit

„Wer die Prozesse im Unternehmen nicht beherrscht, beherrscht das ganze Unternehmen nicht.“ Dieses Zitat von W. Edwards Deming macht deutlich, wie wichtig das Verständnis der Arbeitsabläufe und der Kommunikationsflüsse zwischen internen und externen Prozessbeteiligten ist. Die Steigerung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie Performance des Unternehmens im Rahmen der Industrie 4.0 ist ein Vorteil der digitalen Prozessentwicklung.

Das Managementkonzept Business Process Management (BPM), auch Geschäftsprozessmanagement (GPM) oder Prozessmanagement liefert Methoden, Vorgehensmodelle und Technologien um die Geschäftsprozesse für die digitalen Herausforderungen in ihrem Unternehmen entsprechend zu qualifizieren. Business Process Management liefert die Umsetzungskonzepte und -methoden, die wertschöpfenden End2End-Prozesse in ihrem Unternehmen nach den Kundenbedürfnissen auszurichten.

Sie erreichen eine höhere Transparenz, ein besseres Verständnis und eine gestärkte Akzeptanz in ihrer Organisation für bereichsübergreifende Arbeitsabläufe. Erzielen sie eine Flexibilität und Agilität in der Veränderung von Abläufen, sowie eine aktive echtzeitbasierte Prozesssteuerung. Technologisch werden sie in die Lage versetzt, eine orchestrierte komponenten-/modulbasierte Architektur von (Micro-)Services und Applikationen aufzubauen.

Mit digitalen Prozessen zum Erfolg

Der Erfolg der digitalen Transformation eines Unternehmens wird in der Regel von zwei Dingen bestimmt: Flexibilität und Agilität. Die digitale Transformation ist vielfältig, facettenreich und kann verschiedenste Unternehmensbereiche umfassen. Das erfordert neue Ansätze und Technologien. Ganz gleich, ob Sie im Unternehmen erste abstrakte Ideen hinsichtlich eines Transformationsprojektes entwickelt haben oder bereits spezifische Anforderungen dafür definiert haben: Die Modellierung von Prozessen ist der erste wichtige Schritt. Dadurch erreichen Sie eine höhere Transparenz, ein besseres Verständnis Ihrer Prozessabläufe und eine unmissverständliche Grundlage für die interne und externe Kommunikation.

Ihr Nutzen durch unser Vorgehens­modell

Transparenz über Arbeits­abläufe und beteiligte IT-Systeme

Kundenorientie­rung durch Ausrichtung an E2E-Prozessen

Förderung fach­bereichsübergrei­fendes Denken und Handeln

Anforderungs­orientierte Umsetzung

Eindeutige zentral verfüg­bare Prozess­dokumentation

Beginnen Sie Ihre digitale Transfor­mation jetzt

Prozesse gestalten

Wir liefern Ihnen die Struktur und Vorgehensmodelle, um Ihre Anforderungen zu erfassen und Prozesse zu modellieren. Unsere Grundlagen sind dabei das Verständnis Ihrer Abläufe, praxiserprobte Methoden und ein agiles Vorgehen.

Prozesse umsetzen

Wir enden nicht mit dem Prozessbild. Damit Ihre Geschäftsprozesse leben, unterstützen wir Sie gezielt bei der Umsetzung mit Hilfe von Automatisierung, Trainings, Integration von System-Schnittstellen und modellbasiertem Testen.

Prozesse verbessern

Wir unterstützen Ihre kontinuierliche Verbesserung, wenden Prozesscontrolling und -simulation an und belegen dies durch Kennzahlen. Mittels Audits zeigen wir auf, welchen Reifegrad Ihre Geschäftsprozesse haben.

Die PTA begleitet Ihr Unternehmen auf dem Weg in die digitale Transfor­mation

Beabsichtigen Sie mehr als die Dokumentation und Verbesserung einzelner Prozesse umzusetzen? Gehen Sie dafür einen Schritt weiter und führen Sie in Ihrem Unternehmen ein ganzheitliches, unternehmensweites Prozessmanagement ein. Verankern Sie eine prozessorientierte Unternehmensführung. Nicht die abteilungsorientierte organisatorische Ausrichtung Ihres Unternehmens sollte im Fokus stehen. Richten Sie Ihr Handeln an den Kundenbedürfnissen aus. Die Gestaltung, Verantwortung und Steuerung von Prozessen ist über funktionale Abteilungsgrenzen hinweg abzubilden.

Ein Geschäftsprozess beginnt mit der Feststellung und Beschreibung der Kundenwünsche, stellt einen Ablauf der Bearbeitung und deren Schnittstellen zu anderen Prozessen dar und endet mit der Erfüllung eben dieser Kundenwünsche. Diese Ausrichtung und Struktur gilt es zu definieren und zu optimieren. Auf Basis Ihrer Anforderungen und Bedürfnisse ermitteln wir, welche prozessorientierten Maßnahmen geeignet sind, bei Ihnen umgesetzt zu werden. Dabei können wir für eine Standort- und Zielbestimmung Reifegradmodelle wie beispielsweise EDEN einsetzen.

Geschäftsprozesse unterliegen einem permanenten Wandel. Dem trägt der Ansatz des Prozessmanagementlebenszyklus (BPM Lifecycle) Rechnung. Dieser Lebenszyklus stellt Methoden, Vorgehensmodelle und Lösungen bereit für die Analyse, Modellierung, Implementierung, Überwachung und Verbesserung bzw. Optimierung von Prozessen. Ziel ist es, dauerhaft eine maximal mögliche Qualität, Produktivität, Transparenz und Kundenzufriedenheit zu erreichen und zu erhalten.

Das Managementkonzept Business Process Management (BPM), auch Geschäftsprozessmanagement (GPM) oder Prozessmanagement liefert Methoden, Vorgehensmodelle und Technologien um die Geschäftsprozesse für die digitalen Herausforderungen in Ihrem Unternehmen entsprechend zu qualifizieren. Business Process Management liefert die Umsetzungskonzepte und -methoden, die wertschöpfenden End2End-Prozesse in Ihrem Unternehmen nach den Kundenbedürfnissen auszurichten.

In der Auftragsver­arbeitung schlum­mert hohes Auto­matisierungs­potenzial

Die effiziente Verarbeitung von eingehenden Aufträgen ist für jedes Wirtschaftsunternehmen ein elementarer Vorgang. Trotzdem stehen Projekte, welche auf die Optimierung des Auftragseingangs abzielen, offensichtlich nicht an oberster Stelle der Prioritätenliste in den Unternehmen. Die Automatisierung der Auftragsverarbeitung hat in Deutschland noch erhebliches Potenzial. Zu dieser Erkenntnis gelangen wir im Rahmen einer Marktanalyse, die wir gemeinsam mit Statista angeregt haben. Lediglich neun Prozent der befragten Unternehmen verarbeiten eingehende Aufträge automatisiert, bei weiteren 56 Prozent erfolgt die Verarbeitung zumindest immerhin teilweise automatisiert.

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Unternehmen verarbeiten die eingehenden Aufträge allerdings noch immer manuell. Insgesamt ist der Automatisierungsgrad in der Auftragsverarbeitung also gering. Diese Schwachstellen eines manuellen oder nur teilweise softwaregestützten Prozesses können Unternehmen durch eine durchgängige Prozessautomatisierung ohne großen Aufwand abbauen und eine Effizienzsteigerung erreichen.

Analysieren, opti­mieren, digitali­sieren: Die PTA als kompetenter Partner im Prozess­management

In der PTA bündeln sich vielfältiges Prozessmanagementwissen und Erfahrungen, welche in einer großen Anzahl von Projektdurchführungen aufgebaut wurde. Ein Kompetenzteam innerhalb der PTA konsolidiert das erworbene Projektwissen und erstellt auf Basis von Marktentwicklungen konkrete Vorgehensmodelle/-methoden zur Umsetzung beim Kunden. Das Kompetenzteam entwickelt dabei nicht nur methodische Vorgehensweisen zur Prozessmodellierung, zur Prozessautomatisierung und zum Prozesscontrollings, sondern ist ebenso der Ansprechpartner für die bedarfsorientierte Auswahl von geeigneten Modellierungstools (Camunda, Signavio, Visual Paradigm, inubit BPM, Enterprise Architect, BonitaSoft, Bizagi, …), von BPM Process Engines, Notationssprachen (BPMN 2.0, DMN, CMMN, ARIS EPK, UML, ERM, …) und zur Abbildung von Prozesskennzahlen (KPI).

Eine kleine Auswahl von Projekten ist im Folgenden referenziert. In unserer öffentlich zugänglichen Knowledge-Base finden sich viele weitere Projekte mit Bezug zu Prozessgestaltung, Prozessoptimierung, Prozessstrategie und Prozessumsetzung.

Analyse und Showcase für ein Prozesscontrolling in der Kunden­akquisition

Implementierung eines Prozesscontrollings entlang der Geschäftsprozesse der Kundenakquisition. Analyse, Data Mining und Aufbereitung von den relevanten Prozessleistungen unter den Aspekten Prozessoutput, -zeiten, -qualität & -kosten.

Entwicklung eines Lizenzabrechnungs-
systems für Markenrechte

Entwicklung und Implementierung einer Webanwendung mit Datenbankanbindung zur Erstellung von revisionssicheren und nach GoBD konformen Lizenzabrechnungen für Markenrechte.

Lastenhefterstellung zur Neustrukturierung der IT-Landschaft

Der Kunde setzt IT-Systeme verschiedener Hersteller zur Unterstützung seiner Geschäftsprozesse ein. Vorwiegend handelt es sich dabei um Standardsoftware-Produkte, aber es werden auch einzelne Individualsoftware-Komponenten genutzt.

Nicht den Anschluss verlieren! Nutzen Sie Process Mining für Ihre digitale Prozessoptimierung

Im Zuge der rasant voranschreitenden Digitalen Transformation sind Unternehmen gut beraten, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren, um das Potenzial der Digitalisierung auch voll auszuschöpfen. Damit sie den Unterschied zwischen dem Idealzustand eines Prozesses und seiner tatsächlichen Ausführung erkennen, bietet sich der Einsatz leistungsfähiger Process Mining-Technologien geradezu an. Mit Process Mining lassen sich umfänglich Transaktions-Daten einzelner Prozesse analysieren, Engpässe, ja sogar Compliance-Verstöße, identifizieren und damit in der Regel großes Optimierungspotenzial erkennen. Insbesondere bei älteren, etablierten Prozessen ist eine solche Überprüfung durchaus wirksam.

Denn Wunsch und Wirklichkeit liegen gerade bei derartigen Prozessen erfahrungsgemäß häufig weit auseinander. Doch der Teufel liegt wie bei vielen Dingen auch hier im Detail, wie wir zusammen mit Statista festgestellt haben: Denn offensichtlich hat sich das große Potenzial des Process Mining nicht überall herumgesprochen. In unserer Erhebung haben wir festgestellt, dass lediglich jedes zehnte Unternehmen ausreichend Budget für Process Mining einplant. Dem großen Rest der Unternehmen droht, bei der so wichtigen Optimierung ihrer digitalen Geschäftsprozesse den Anschluss zu verlieren. Über 20 Prozent der Unternehmen gaben gar an, gar kein Budget dafür zu planen oder konnten dazu keine Angaben machen.

Unsere Partner­schaften im Bereich Business Process Management

Organisations- und IT-Projekte sind häufig komplex und machen eine Zusammenarbeit mit Partnern erforderlich. Deshalb arbeiten wir in bestimmten Projekten mit ausgewählten Dienstleistern zusammen. Ferner kann PTA auf das Know-how von Beratern und Experten in einem Netzwerk von Partnergesellschaften zurückgreifen.

Als Software-Entwickler für Process-Mining vermittelt Celonis Unternehmen ein objektives, datengesteuertes Echtzeit-Bild vom tatsächlichen Ablauf ihrer Prozesse. Als Basis für die digitale Abbildung von Geschäftsprozessen dienen Daten aus sogenannten Ereignisprotokollen. Firmen wie Siemens, Bayer und Vodafone vertrauen auf die Expertise des Marktführers Celonis im Bereich der Enterprise Performance Acceleration Software.

Camunda entwickelt Software für die Workflow- und Entscheidungs­automatisierung. Das Unternehmen entwickelt die beliebte Open-Source-Plattform Camunda, die die Standards BPMN und DMN unterstützt. Zahlreiche Unternehmen weltweit nutzen Camunda, um ihre Kerngeschäftsprozesse zu automatisieren, darunter Allianz, AT&T, NASA, T-Mobile und Universal Music.

Signavio vernetzt mehr als eine Millionen Nutzer in 1.000 Unternehmen weltweit und ist ein führender Anbieter eines Cloud-basierten Prozessmodellierungs- und -managementsystems. Die innovative Signavio Business Transformation Suite ist für ihre einfache Handhabung und für ihren schnellen Return on Investment bekannt.

Recherchieren Sie in unseren IT-Projekt­en im Bereich Prozessma­nagement

The introduction of a Jira project created complete transparency for all activities relating to the operation, maintenance and replacement of a host application. The specialist department was involved and Scrum was initialized …
Die Kern- und Unterstützungsprozesse in einem analytischen Labor werden analysiert und auf Optimierungspotenziale, besonders im Hinblick auf die Digitalisierung, untersucht. Dazu wird ein 2-Tages Workshop durchgeführt, in dem die Prozesse aufgenommen, analysiert …
Die Abwicklung von ETF-Investments ist noch wenig digitalisiert und erfordert beispielsweise das Ausfüllen von Dokumenten, die anschließend ausgedruckt, unterschrieben und zur Genehmigung eingereicht werden. Um den Papierkram zu reduzieren und weniger Posttransaktionen …
Im Rahmen der Migration eines zentralen SAP-Systems von R/3 zu S/4HANA werden die Businessprozesse rund um den Kundenservice neu gestaltet und auf die veränderte Systemlandschaft abgestimmt. Das schließt Prozesse von der Installation, …

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dominik Lenhard

Head of Digital Processes

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