14. Dezember 2022

PTA pflanzt auch 2022 Zukunft im Forst Klövensteen

Engagement bei der Initiative “Hamburgs Logistik pflanzt Zukunft”

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Logistik-Initiative Hamburg (LIHH) gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen im Forst Klövensteen, gelegen im Hamburg-Altonaer Umland, mehrere Pflanztage. Mit von der Partie im November war auch wieder eine Delegation der PTA IT-Beratung. Mit 3.325 gespendeten Bäumen setzten die rund 200 Teilnehmenden aus 32 LIHH-Mitgliedsunternehmen auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit, Naturschutz, regionales Engagement und Kollaboration.

Monokulturen umgestalten, Grundwasserqualität erhöhen

Während strahlender Sonnenschein die Pflanzarbeit für die Teilnehmenden erleichterte, sorgte die spätsommerliche Atmosphäre bei den Baumpaten aber auch für einen nachdenklichen Blick auf die umgebende Natur. Denn solch milde Temperaturen sind für Mitte November unüblich. Stürme, die extreme Dürre und der Borkenkäferbefall haben den Wäldern in den vergangenen Jahren immens zugesetzt. Um die Anreicherung und Filtrierung des regionalen Grundwassers zu fördern und die Resilienz der Wälder zu verbessern, ist die Umgestaltung von Nadelbaum-Monokulturen in den eigentlich ursprünglichen Laubmischwald wichtig. Hochgerechnet auf ein Jahr, fördert so jeder gepflanzte Laubbaum die Bildung von bis zu so 200 Liter Grund- und damit auch Trinkwasser. Genau hier setzt die Netzwerkaktion „Hamburgs Logistik pflanzt Zukunft“ an.

Ohne tatkräftige Unterstützung externer Helfer ist der Umbau kaum zu stemmen

Dabei leistet die Umweltinitiative bemerkenswertes. Denn im Forst Klövensteen gibt es auf einer Fläche von etwa 513 Hektar Wald zahlreiche Nadelgehölz-Monokulturen. Diese baut die ansässige Revierförsterei bereits seit zwanzig Jahren beharrlich um und forstet das Revier mit einem klimaresistenteren Mischwald auf. Und dabei ist dem zuständigen Forstamt jede helfende Hand mehr als willkommen. Wäre dieses beim Umbau des Forstes nämlich auf sich alleine gestellt, würde die Aufforstung über 500 Jahre dauern, da die Revierförster in Klövensteen aus eigener Kraft rund einen Hektar Wald im Jahr bewältigen können. Zusätzlich führt die Beschaffung der Setzlinge zu einer erheblichen Kostenbelastung. So treffen die Pflanztage der Klimapatenschaft GmbH, die für die Organisation der Aktionen im Forst Klövensteen verantwortlich zeichnet, im wahrsten Sinne des Wortes auf fruchtbaren Boden: Denn die an den Pflanztagen gesetzten Bäume werden von den Spenden der teilnehmenden Firmen finanziert.

Die Initiative verbucht sehenswerte Erfolge

Und die Pflanztage, die von der Revierförsterei bereits seit acht Jahren regelmäßig Unterstützung finden, zeigen Erfolg. Obwohl das richtige Pflanzen eines Baumes im Grunde eine Tätigkeit ist, welches in der Regel von Fachpersonal erledigt wird, ist die Anwuchsquote jener Bäume, die während der Pflanztage ausgebracht werden, mit rund 95 Prozent sehr hoch. Das liegt daran, dass jeder Gruppe bei einem Pflanztag ein Mitarbeiter der Revierförsterei zugeteilt wird und so dafür Sorge getragen wird, dass die jungen Bäume unter seiner fachkundigen Anleitung die besten Startbedingungen für einen gesunden und starken Wuchs bekommen. Und diese Erkenntnis gibt allen Beteiligten die Hoffnung, dass auch die über 3300 im November gepflanzten Rotbuchen im Forst Klövensteen künftig einen wertvollen Beitrag zum Schutze der Umwelt und des Klimas leisten.

Fotos: Logistik-Initiative Hamburg / PTA

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