6. Februar 2024

PTA gründet neue Geschäftsstelle in Spanien

Teamleaderin Tamara Freudenberger im Interview

Die PTA IT-Beratung mit Firmenzentrale in Mannheim hat in Segovia, einer historisch und kulturell bedeutsamen Stadt unweit von Madrid, eine neue Geschäftsstelle gegründet. Dabei ist die neue Teamleaderin Tamara Freudenberger keine Unbekannte: Sie startete ihre IT-Karriere 2004 in der PTA München. Wie all das zustande kam, welche Zielsetzung die neue Dependance in Spanien verfolgt und welche Aufgaben die Softwareingenieurin erwarten, erläutert sie im vorliegenden Interview.

Frau Freudenberger, Sie blicken bis dato auf eine sehr spannende und besondere Biografie zurück. Wollen Sie uns einen kleinen Überblick geben?

Nach meinem Studium der Wirtschaftsinformatik in Karlsruhe habe ich meine Karriere bei der PTA in München gestartet. Unser Team hat damals einen großen Versicherungskonzern beraten und ich konnte dort in verschiedenen IT-Projekten erste Erfahrungen, beispielsweise in der Entwicklung von Shop-Systemen sammeln. Dank meines IT-Know-hows bot sich dann die Gelegenheit, genau bei diesem Versicherungskonzern einzusteigen und mein Wissen weiter zu vertiefen. In Spanien bin ich schließlich der Liebe wegen gelandet. Ich habe dort meinen Mann kennengelernt und lebe seither mit meiner Familie im beschaulichen Segovia, etwa 90 Kilometer von Madrid entfernt.

Das ist ganz sicher kein alltäglicher Werdegang. Wie ging es dann in Spanien weiter?

In Spanien angekommen, arbeitete ich zunächst in der Bauwirtschaft und dann als IT-Consultant in einem spanischen IT-Beratungshaus, welches sich ebenfalls auf IT-Projekte in der Versicherungswirtschaft spezialisiert hat. Mittlerweile ist Spanien zu meinem Lebensmittelpunkt geworden. Ich schätze Land und Leute sehr. Spanien hat wirklich viel zu bieten und etliche schöne Fleckchen, die einen Besuch allemal wert sind. Es ist hier für meine Familie und mich sehr lebenswert.

Und wie haben PTA und Sie schließlich wieder zusammengefunden?

Matthias Wossidlo, der mich 2004 bei der PTA München eingestellt hat, rief mich eines Tages an. Er hat mich gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte, wieder für PTA tätig zu sein und mit vereinten Kräften eine Niederlassung in Spanien zu gründen. Das war natürlich eine sehr interessante, neue Herausforderung für mich, umso mehr es im ersten Schritt wieder um die Betreuung des mir vertrauten Versicherungskunden geht, den ich in meiner Zeit in München beraten hatte und für den ich letztlich selbst tätig war. Das fand ich auch vor dem Hintergrund besonders reizvoll, dass ich auch nach all den Jahren dort immer noch auf vertraute Gesichter stoße und gute Kontakte pflege. Spannend finde ich obendrein, dass das Unternehmen nach so vielen Jahren immer noch Kunde der PTA ist. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Tamara Freudenberger

So schließt sich der Kreis. Wo wird der neue Standort in Spanien sein und mit welchen Aufgaben werden Sie sich beschäftigen?

Die neue Niederlassung wird an meinem Wohnort in Segovia eröffnet. Zunächst bauen wir dort ein sehr kleines Team auf, um den Versicherungskunden bei seiner Internationalisierung zu unterstützen. Eventuell können wir an der ein oder anderen Stelle dann noch in Deutschland unterstützen. Das fördert den fachlichen Austausch und wird für beide Seiten wertschöpfend sein. Spanien und Deutschland haben vieles gemeinsam: Uns eint die europäische Kultur, wir arbeiten in der gleichen Zeitzone und für die sprachlichen Hürden gibt es ja erst einmal mich als Schnittstelle und Übersetzerin.

Stichwort Team – welche Skills und Fachkräfte sind gefragt?

Ich möchte ein gutes Team an erfahrenen IT-Fachkräften und Young Professionals zusammenstellen. Im Vordergrund stehen zunächst einmal fundierte Kenntnisse in Angular, einem clientseitigen JavaScript-Web-Framework zur Erstellung von Single-Page-Webanwendungen. Gefragt sind natürlich on top ein solides IT-Know-how und auch Kenntnisse in anderen Programmiersprachen sind von Vorteil.

Das ist ganz sicher keine allzu leichte Aufgabe. Spanien hat doch bestimmt auch mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen und gerade im IT-Sektor sind Fachkräfte doch stark umworben?

Ja, auch in Spanien herrscht ein deutlicher Bedarf an Fachkräften, und wir werden aktiv im ganzen Land nach unseren geeigneten Kolleginnen und Kollegen suchen. Auch Empfehlungen sind mir dabei immer willkommen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt. Schließlich können wir gute Rahmenbedingungen und damit Angebote unterbreiten. Wir bieten obendrein durchgängig Homeoffice und sind davon überzeugt, dass neue, kollaborative Arbeitsformen unsere Arbeitswelt künftig prägen werden. Außerdem pflegen wir in der gesamten PTA-Gruppe einen konstruktiven, wertschätzenden Dialog. Die Türen in unserem Büro in Segovia stehen natürlich jederzeit offen. Und wer gerne vorbeischauen möchte, findet in Segovia eine malerische Stadt, in der es viel zu entdecken und zu erleben gibt. Dazu zählen romanische Kirchen, ein ehemaliger Königspalast und eine gotische Kathedrale, nicht zu vergessen das berühmte römische Aquädukt, welches sich mit seinen 160 Bögen inmitten des Stadtkerns erstreckt.

Frau Freudenberger, das klingt alles sehr spannend und wir wünschen Ihnen bei diesem tollen Projekt gutes Gelingen – schön, dass Sie wieder bei PTA an Bord sind.

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