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Konzept zur EDI-Einführung für Österreich

Projektdauer: 19 Tage

Kurzbeschreibung

In diesem Projekt wird eine Aufwandsschätzung für die Einführung der strukturierten elektronischen Übermittlung und Verarbeitung von Netzabrechnungsdaten für Österreich durchgeführt. Es wird eine Analyse der vorliegenden Systemlandschaft hinsichtlich der Umsetzbarkeit von Empfang und Verarbeitung der elektronischen Netzrechnungen auf Basis der von der E-Control veröffentlichten Marktregeln und von potentiellen Testpartnern zur Verfügung gestellter Testdateien vorgenommen. Die notwendigen Anpassungen werden eruiert. Darüber hinaus wird der zugehörige Kommunikationsweg zum elektronischen Datenempfang im XML-Format konzeptioniert. Abschließend wird eine Aufwandsschätzung unter Berücksichtigung aller anzupassenden Systemkomponenten und notwendigen Integrationstests durchgeführt.

Ergänzung

Die vorliegende Systemlandschaft basiert größtenteils auf einer dreischichtigen, serviceorientierten Architektur bestehend aus .Net-basierten Thin Clients, Applikationsservern und MS SQL 2005 Datenbankservern. Für den Empfang der Nachrichten im XML-Format ist die Einrichtung einer Secure FTP-Verbindung geplant. Zur Speicherung der Nachrichten sowie der zugehörigen Metadaten zur Archivierung kann eine bestehende .Net-Applikation genutzt werden. Die Dateien werden an einen BizTalk-Server 2006 R2 übertragen und in ein Inhouse-Format transformiert. Schließlich werden sie an die Zielapplikation, das Belegverarbeitungs- und Informationssystem, weitergegeben, wo die fachliche Datenverarbeitung erfolgt.

Fachbeschreibung

Die E-Control GmbH (ECG) wurde vom österreichischen Gesetzgeber auf Grundlage des Energieliberalisierungsgesetzes eingerichtet. Ihre Aufgabe ist es, die Umsetzung der Liberalisierung des österreichischen Strom- und Gasmarktes zu überwachen, zu begleiten und gegebenenfalls regulierend einzugreifen. Die Anteile an der Energie-Control GmbH sind zu 100% dem Bund vorbehalten. Die Verwaltung der Anteilsrechte obliegt dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Nach Vorgabe der E-Control sind Netzbetreiber (ab unterschiedlichen Stichtagen abhängig von ihrer Kundenstammgröße) verpflichtet, auf Wunsch des Leistungsempfängers (energieverbrauchender Kunde) die Netzabrechnungsdaten auf elektronischem Wege an den Lieferanten weiterzugeben. Im Gegensatz zur strukturierten Datenübertragung in Deutschland nach den GPKE (Darstellung der Geschäftsprozesse zur Anbahnung und Abwicklung der Netznutzung bei der Belieferung von Kunden mit Elektrizität) handelt es sich in Österreich um einen reinen Datenempfang.

Überblick

Projektzeitraum10.01.2008 - 29.01.2008

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Dr. Andreas Schneider

Branchenverantwortlicher Energie

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