Kurzbeschreibung:

Der Kunde setzt IT-Systeme verschiedener Hersteller zur Unterstützung seiner Geschäftsprozesse ein. Vorwiegend handelt es sich dabei um Standardsoftware-Produkte, aber es werden auch einzelne Individualsoftware-Komponenten genutzt. Nun soll die IT-Landschaft auf Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Dazu modellieren die Mitarbeiter der PTA die Ist-Geschäftsprozesse mit Hilfe der Notationssprache BPMN 2.0. Änderungsanforderungen, die aus regulatorischen Anforderungen und bekannten Problemen mit den aktuellen Systemen resultieren, werden in Soll-Prozessen dokumentiert. Mittels FIT-GAP-Analyse werden die Betroffenheit der Systeme durch Änderungen sowie die Abdeckungsgüte der Geschäftsprozesse identifiziert. So kann der Kunde Entscheidungen hinsichtlich System-Anpassungen oder -Ablösungen fällen. Auf Basis dieser Entscheidungen und der Prozessmodelle werden Lastenhefte generiert.

Ergänzung:

Die Prozesse werden zunächst auf Basis der öffentlich zugänglichen "Kooperationsvereinbarung für Gas" (KoV) modelliert. In seiner Rolle als Marktgebietsverantwortlicher für Gas ist der Kunde an die Vereinbarung gebunden. Besagte Prozesse werden dann in Workshops mit unternehmensspezifischen Informationen angereichert. Abschließend beobachten die PTA-Mitarbeiter die Mitarbeiter des Kunden in sogenannten "Hand-on-Sessions" bei ihrer täglichen Arbeit, um eine lückenlose Dokumentation zu gewährleisten. Die Granularität der Prozessdokumentation ist so gewählt, dass sie fortan als Basis für Lastenhefte dienen wird. Dazu wird die Exportfunktionalität des Modellierungstools "Agilian" auf die Kundenbedürfnisse angepasst und genutzt.