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21. Juli 2026

Einer für Alle: Was die Bundesregierung jetzt fördern will, ist bei openKONSEQUENZ längst gelebte Praxis

Koalitionsausschuss setzt auf kooperativ entwickelte Software für Netzbetreiber. Die PTA bringt dafür langjährige Erfahrung mit.

Die Bundesregierung will die Digitalisierung der Stromnetze beschleunigen. In ihrem Anfang Juli veröffentlichten Programm für Aufschwung und Beschäftigung kündigt die Koalition Anreize an, damit Netzbetreiber Software kooperativ nach dem Prinzip „einer für alle“ entwickeln und deutschlandweit verfügbar machen. Genau diesen Ansatz verfolgt die PTA IT-Beratung seit vielen Jahren als Gründungsmitglied der Genossenschaft openKONSEQUENZ. Die dort entstandenen Lösungen sind heute bei Netzbetreibern im Einsatz und wurden mit dem Best of Consulting Award der WirtschaftsWoche ausgezeichnet.

Was die Bundesregierung plant

Mit dem im Koalitionsausschuss beschlossenen Maßnahmenpaket rückt der Ausbau der Verteilnetze in den Fokus: Der Zeitraum für die Realisierung von Netzprojekten soll halbiert, der Smart-Meter-Rollout bis Ende 2030 zu über 90 Prozent abgeschlossen und alle wichtigen Daten zu Netzausbau und Netzanschlusskapazitäten auf einer zentralen Datenplattform verfügbar gemacht werden. Ein Baustein betrifft die Softwareentwicklung direkt: Die Koalition will die Kooperation zwischen Netzbetreibern stärken, „z.B. indem wir Anreize schaffen, dass Netzbetreiber Software kooperativ ‚einer für alle‘ entwickeln und deutschlandweit verfügbar machen“.

Der Gedanke dahinter: Viele Netzbetreiber stehen vor denselben Aufgaben, von der Störungskommunikation bis zur Planung von Netzmaßnahmen. Wird die passende Software einmal gemeinsam entwickelt und allen zur Verfügung gestellt, sinken Kosten und Umsetzungszeiten für die gesamte Branche.

openKONSEQUENZ: kooperative Software für Netzbetreiber, seit Jahren im Einsatz

Was die Bundesregierung nun anstoßen will, hat die Energiebranche an einer Stelle bereits vorgemacht. In der Genossenschaft openKONSEQUENZ haben sich Netzbetreiber, IT-Hersteller und Institutionen zusammengeschlossen, um Software für den Netzbetrieb gemeinsam und quelloffen zu entwickeln. Die modularen Lösungen stehen jedem interessierten Netzbetreiber ohne Lizenzkosten zur Verfügung und unterstützen die wesentlichen Aufgaben des Betriebs von Energie- und Wassernetzen.

Die PTA ist Gründungsmitglied von openKONSEQUENZ und hat mehrere Module maßgeblich mitentwickelt: das Betriebstagebuch für revisionssichere Schichtwechselprozesse in Netzleitstellen, das Modul Geplante Netzmaßnahmen, ein Störungsinformationstool zur zentralen Veröffentlichung von Störungen und Versorgungsunterbrechungen sowie das Niederspannungscockpit für mehr Transparenz in den Niederspannungsnetzen. Die serviceorientierte Architektur macht die Software skalierbar, erweiterbar und langlebig. Neue Anforderungen lassen sich in der Arbeitsgruppe deutlich schneller umsetzen, als es jedem Netzbetreiber allein möglich wäre.

Ausgezeichnete Ergebnisse

Dass dieser kooperative Ansatz funktioniert, belegt auch eine unabhängige Jury: Die Einführung des Betriebstagebuchs bei der MVV Netze GmbH, das die PTA-Berater gemeinsam mit dem Energieversorger in der Working Group openKONSEQUENZ entwickelt haben, wurde mit dem Best of Consulting Award 2021 der WirtschaftsWoche in der Kategorie Technologies prämiert.

Erfahrung, die Netzbetreiber jetzt nutzen können

Für Netzbetreiber ist der Beschluss der Bundesregierung ein klares Signal: Kooperative Softwareentwicklung wird künftig politisch unterstützt. Wer jetzt einsteigt, profitiert von erprobten Strukturen und muss das Modell nicht neu erfinden. Die PTA begleitet Netzbetreiber von der Anforderungsanalyse über die konsortiale Entwicklung bis zur Integration in bestehende Systemlandschaften und bringt dabei die Erfahrung aus über fünf Jahrzehnten IT-Projekten in der Energiewirtschaft ein.

Sie möchten wissen, wie Ihr Unternehmen vom Prinzip „einer für alle“ profitieren kann? Sprechen Sie uns an.

Ivo Hellinger

Engagement Manager Energy

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