Kurzbeschreibung:

Ziel des Projektes ist die Weiterentwicklung einer Software zur Abwicklung der Logistik und des Bestellwesens eines europaweit agierenden Handelsunternehmens. Die Anwendung löst einen Excel-basierten Prozess ab und ermöglicht die Integration in die bestehende Systemlandschaft und damit eine Automatisierung manueller Prozesse.

Ergänzung:

Die Software kommuniziert über XML-Schnittstellen innerhalb der Oracle-Datenbank und der .NET-Applikation mit übergeordneten und assistierenden Systemen. Dabei findet auf Datenbank-Seite ausschließlich PL/SQL Verwendung. Die Datenbank-Prozeduren implementieren die Zugriffs-Sicherheit auf logischer Ebene durch Status-Prüfungen bei jedem Zugriff. Die Applikationsdialoge implementieren eine komplexe Geschäftslogik für die Eingabe und Visualisierung der Bestellmengen und der Prüfungsergebnisse in programmatisch-dynamisch aufgebauten Steuerelementen. Die Oberfläche basiert auf Windows-Forms, unterstützt von kundenspezifischen, datenbankorientierten Bibliotheken auf Basis von SandDock und ComponentOne Komponenten. Die Internationalisierung erfolgt ebenso durch datenbankgestützte Bibliotheken des Kunden.

Fachbeschreibung:

Die Anwendung unterstützt neben der Stammdatenverwaltung vorrangig das Bestellwesen. Die Bestellungen selbst werden aus frei editierbaren Vorlagen erzeugt. In den Vorlagen sind neben Bestell- und Lieferzeitpunkten auch die Zuordnung der Lieferanten und Artikel definiert. Auf allen Ebenen können zusätzliche Restriktionen definiert werden, deren Einhaltung überwacht wird. Alle Parameter aus der Vorlage können in der generierten Bestellung modifiziert werden. Historische Abverkaufsdaten und Bestände werden aus einem Fremdsystem zur Laufzeit importiert, dem Disponent während des Bestellprozesses zur Unterstützung angezeigt, und für einen automatischen Vorschlag der Bestellmengen genutzt. Die Vorschlagsmengen ermitteln sich aus den Beständen und gewünschten Reichweiten unter Berücksichtigung der Restriktionen aus den unterschiedlichen Ebenen der Bestellung. Bestellmengen werden an die übergeordneten und operativen Systeme zur Bestellauslösung bzw. zum Lagermanagement übergeben.