Kurzbeschreibung:

Das auf SAP R/3 Retail basierende zentrale Warenwirtschaftssystem (mit angebundenem SAP BW) soll auch für die europäischen Landesgesellschaften genutzt werden. Diese sind in das Zentralsystem zu integrieren. In den zugehörigen Fachzentren werden parallel zu diesen Aktivitäten die angebundenen Business Systeme (Filialwarenwirtschaft, Kassensysteme, Scannersysteme etc.) eingeführt. Für die Verwaltung von Kundenstammdaten wird zusätzlich SAP CRM als Pilotinstallation genutzt.

Ergänzung:

Für die Steuerung des Projektes wird der SAP Solution Manager eingesetzt, wobei die Schwerpunkte für dessen Einsatz auf der Dokumentation, dem Test und Change Request Management liegen. Das Projekt wird durch das SAP Competence Center des Kunden koordiniert, da SAP Retail das führende System sowohl für das Rechnungswesen, das in den Landesgesellschaften mit den Modulen FI und CO bereits genutzt wird, als auch für die Logistikprozesse ist. Für die Dokumentation wird Sharepoint genutzt.

Fachbeschreibung:

Nach dem Rollout in die Landesgesellschaften Österreich, Tschechien und Slowenien wird in Spanien ein auf AS/400 laufendes Warenwirtschaftssystem und das POS (Point of Sale)-System abgelöst. Neben dem Rollout der Prozesse, die in Deutschland für die Zentrale und die Niederlassungen bereits etabliert sind und als Leitlinie für die Landesgesellschaften dienen sollen, werden aufgrund länderspezifischer Anforderungen neue Prozesse implementiert. Dies betrifft insbesondere die POS-Prozesse, bei denen Kundenstammdaten mit Steuernummern (NIF = Numero de Identification Fiscal) für Rechnungen und Bonifizierungen benötigt werden. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Migration und die damit verbundene Zusammenführung der Stammdaten, die auch eine fachliche Harmonisierung der Kunden-, Lieferanten- und Artikelstammdaten sowie der Konditionen bewirken soll. Darüber hinaus wird die Umsetzung der Mehrsprachigkeit unterstützt.