Kurzbeschreibung:

Im Rahmen dieses Projektes wird eine Lösung für prä- und postanalytische Probenverarbeitung implementiert, welche die vom Kunden vertriebenen Laborinstrumente unterstützt und an das Laborinformationssystem angebunden ist. Die Probenverarbeitungssteuerung ermöglicht die Konfiguration der automatischen und manuellen Probenverarbeitung und wird individuell an den Laborworkflow des Kunden angepasst. Der Laborworkflow wird gemäß des fachlichen Schwerpunkts (z.B. Hämatologie) der Diagnostik unterstützt und berücksichtigt Abweichungen vom Routineworkflow durch ein fallspezifisches Regelwerk für die Verarbeitungssteuerung (z.B. STAT-Proben, Handhabung kritischer Tests wie HIV).

Ergänzung:

Das Vorgehen beinhaltet die Aufnahme, Analyse und Beschreibung der Anforderungen, logische Datenmodellierung sowie Validierung und Verifikation der Funktionalität für kundenspezifische Abläufe.

Fachbeschreibung:

Die Integration der Probenverarbeitungssteuerung in das Laborinformationssystem beinhaltet das Verarbeiten von Barcodes, deren Erkennung mittels Scanner und die manuelle Eingabe. Die Handhabung von unbekannten Proben ist im System konfigurierbar und kann im Sortierprozess berücksichtigt werden. Das Zentrifugieren zur Aufbereitung der Probe wird unterstützt und kann optional konfiguriert werden. Auf Basis von Bildanalysedaten kann die Probenqualität bestimmt werden. Die Bildinformation sowie deren Auswertung wird unterstützt. Die Prozessschrittsteuerung koordiniert das automatische Aliquotieren für angeschlossene Instrumente. Das manuelle Aliquotieren von Proben mit geringem Volumen und die Verwaltung der benötigten Volumina für bestimmte Tests ist konfigurierbar. Das postanalytische Archivieren von Proben, sowie die erneute Bereitstellung der Probe für zusätzliche oder sich wiederholende Messungen, wird vollautomatisch und für manuelles Arbeiten unterstützt.