Kurzbeschreibung:

Zwei Labor "Middleware" Lösungen des Kunden werden durch ein neues Produkt ersetzt. Die bestehenden Anwender der zwei Vorgängersysteme können auf das neue System migriert werden und der Funktionsumfang des neuen Systems deckt alle Funktionalitäten der beiden Vorgängersysteme ab.

Ergänzung:

Die Neuentwicklung setzt auf der Businesslogik des einen Vorgängersystems auf, erhält aber eine komplett neue, dem Kundenstandard entsprechende Benutzeroberfläche und Benutzerführung. Die Businesslogik liegt auf der Datenbank, in Form von PL-SQL Prozeduren. Die Oberfläche wird neu in Silverlight 4.0 entwickelt, basierend auf dem Model-View-Viewmodel Pattern. Es soll möglich sein mit mehreren Clients gleichzeitig auf der gleichen Datenbank zu arbeiten. Die Grundkonfiguration des Systems erfolgt weiterhin mit dem Client des als Basis dienenden Vorgängersystems.

Fachbeschreibung:

Für ein klinisches Labor ist es aufwendig, das eventuell stark kundenspezifische Laborinformationssystem (LIS) oft anzupassen. Deshalb wird eine "Middleware" als Bindeglied zwischen Instrumenten und dem LIS eingesetzt. Eine "Middleware" ist weniger kundenspezifisch und einfacher zu installieren als ein LIS. Zusätzlich hilft die "Middleware" bei der Automatisierung der Arbeitsabläufe innerhalb eines Labors, der Probenverteilung, der Probenarchivierung, der Qualitätskontrolle oder anderen Funktionen, die vom LIS nicht wahrgenommen werden. Die "Middleware" wirkt somit als eine Art Heftpflaster, das die Lebensdauer eines LIS in einem Labor verlängert oder sogar als Backup für den Fall, dass das LIS ausfällt.