Kurzbeschreibung:

Im Zuge der unternehmensweiten Einführung eines neuen ERP Systems werden die korrespondierenden Soll-Geschäftsprozesse analysiert und modelliert, eine einheitliche Modellierungsmethodik entwickelt und die verantwortlichen Modellierer der Fachbereiche Vertrieb, Einkauf, Logistik und IT bei der Prozessdokumentation und im Umgang mit dem Modellierungswerkzeug unterstützt.

Ergänzung:

Die Sollprozessanalyse schließt an die Phase der Ist-Prozessanalyse an (siehe ID 3770). Ausgangsbasis der Sollprozessmodellierung sind textuelle Prozessbeschreibungen, die sich aus Workshops der Fachprozessverantwortlichen mit den für die ERP Software zuständigen IT-Spezialisten ergeben haben. Die Sollprozesse werden in Workshops mit den Prozessverantwortlichen abgestimmt und im Modellierungstool ViFlow nach definiertem Vorgehen dokumentiert. In einer Schulung werden weitere verantwortliche Modellierer im Umgang mit dem Modellierungstool ViFlow geschult und während der Modellierung methodisch unterstützt. Es wird ein Modellierungsleitfaden erstellt, und die für die einheitliche Modellierung erforderlichen Templates werden bereit gestellt.

Fachbeschreibung:

Ziel der Sollprozessmodellierung ist eine vollständige und einheitliche Dokumentation aller Sollabläufe in der einzuführenden ERP Software, inklusive Kennzeichnung der sog. Gaps (= Lücken im Funktionsumfang der einzuführenden Software). Die fertigen Sollprozessmodelle dienen als Basis für die Testfälle zur späteren Abnahme der ERP Software (Modellbasiertes Testen) und sollen nach Fertigstellung in einheitlicher Struktur automatisiert in das Testmanagementtool übertragen werden. Des Weiteren sollen die Prozessmodelle Bestandteil des geplanten Benutzerhandbuchs für die Software werden.