Modul: Geplante Netzmaßnahme

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Modul: Geplante Netzmaßnahme 2018-04-23T10:21:22+00:00
Geplante Netzmaßnahmen mit openKonsequenz

23.04.2018

Entwicklung des openKONSEQUENZ-Moduls „Geplante Netzmaßnahme“ gestartet

User-Modul „Geplante Netzmaßnahme“

Das Konsortium openKONSEQUENZ hat das Ziel eine Software für Netzbetreiber der Energie- und Wasserwirtschaft bereitzustellen, die deren Anforderungen funktional, effizient und sicher umsetzt.

Die „Geplante Netzmaßnahme“ ist ein User-Modul der openKONSEQUENZ-Plattform. Es soll Netzbetreiber bei der Planung und Koordinierung von notwendigen Wartungs- und Reparaturarbeiten in den Versorgungsnetzen unterstützen.

Damit geplante Wartungs- und Reparaturarbeiten im Versorgungsnetz durchgeführt werden können, ist die Beantragung einer geplanten Netzmaßnahme notwendig. Mit der Beantragung werden die betroffenen Betriebsmittel, Zeitpunkt und Dauer der Netzmaßnahme und die Beteiligten erfasst. Bei der Bearbeitung des Maßnahmeantrags wird der Ablauf der Netzmaßnahme geplant, die Durchführbarkeit geprüft und zur Genehmigung freigegeben. Nach einer weiteren Prüfung der Netzmaßnahme wird diese dann zur Ausführung freigegeben.

Das Modul informiert jederzeit, von der Planung bis zum Abschluss der Arbeiten, alle Beteiligten über den aktuellen Status der Netzmaßnahme.

Projektteam und -vorgehen

Im Namen des openKONSEQUENZ-Konsortiums sind die Auftraggeber des Moduls die beiden Netzbetreibergesellschaften EWR Netz GmbH und Netz Leipzig GmbH. Die IT-Unternehmensberatung PTA GmbH ist für die Projektdurchführung und die Realisierung des Moduls Geplante Netzmaßnahme zuständig. Ein externer QS-Reviewer wurde ebenfalls bestellt.

Das Projektvorgehen entspricht dem des vorherigen Moduls Betriebstagebuch. Die PTA GmbH stellt neben den Software-Experten auch den Scrum Master zur Steuerung des agilen Projekts. Bei diesem Vorgehen liefert das Projektteam alle drei Wochen funktionsfähige Komponenten, die der Product Owner im Rahmen der Sprint-Reviews offiziell abnimmt. So wächst das Modul von Sprint zu Sprint.

Frühzeitige Einbindung der Nutzer

Die Nutzer, also die Mitarbeiter der Netzleitstelle, profitieren durch dieses Vorgehen, weil sie bereits frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden sind. Basierend auf dem aktuell freigegebenen Entwicklungsstand können die Kollegen der Leitstelle die neue Anwendung testen und prüfen, ob ihre Anforderungen aus dem Tagesgeschäft effizient und zielgerichtet umgesetzt sind. Da die Leiter der Netzleitstellen ebenfalls zum Projektteam gehören, ist sichergestellt, dass das Feedback der Nutzer bei der Produktentwicklung berücksichtigt wird.

„Wir sind froh die Netzleitstellen mit dabei zu haben. Denn so kann der Nutzen der Anwendung optimiert und gleichzeitig die Akzeptanz der Nutzer erhöht werden.“ betont Dr. Michel Alessandrini (Projektverantwortlicher, PTA GmbH).

Aktueller Stand und weitere Planung

Der offizielle Kick-Off-Termin fand am 6. März 2018 in Worms statt, wo sich das komplette Projektteam und die Verantwortlichen aller Beteiligten erstmals persönlich trafen. Nachdem die letzten Projektvorbereitungen abgeschlossen waren, fand eine Woche später der erste Sprint-Planungstermin in Mannheim statt.

Infos zum aktuellen Projektstand sind auf der openKONSEQUENZ-Projektseite des Moduls Geplante Netzmaßnahme ersichtlich. Die Aktualisierungen erfolgen alle drei Wochen nachdem ein Sprint abgeschlossen wurde.